Mizuna (Asiasalat) anbauen

Brassica rapa var. japonica
Botanischer Name
Brassica rapa var. japonica
Familie / Gattung
Brassicaceae / Brassica
Pflanzenkategorie
Blattsalate
Mizuna (Asiasalat)Peter Turner Photography/Shutterstock.com

Asiasalate sind im eigentlichen Sinne keine Salate sondern gehören zu den Kohlarten, genauer zu den Blatt- oder Senfkohlarten. Das erklärt auch den mehr oder weniger pikanten, senfartigen Geschmack. Der bekanntere Pak Choi, der als Wokgemüse bei uns verkauft wird, gehört auch zu denselben und kann genauso als "baby-leaf" in den Salat gegeben werden.

Zahlen, Daten, Fakten

Lichtbedarf
Sonne / Halbschatten
Nährstoffbedarf
Mittelzehrer
Schwierigkeitsgrad
Einfach
Kultur (nach Gertrud Franck)
C - niedriger Wuchs, kurze Wachstumszeit
Kultur (nach Schwester C. Weinrich)
Begleitkultur
Kulturzeit
40 Tage
Reihenabstand
20 cm
Pflanzabstand
20 cm
Wuchshöhe
20 - 80 cm
Saattiefe
1 cm
Keimtemperatur (minimal)
12 °C
Keimtemperatur (optimal)
15 - 20 °C
Keim-Art
Hell

Mizuna (Asiasalat): Pflanzzeiten & Erntezeiten

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Direktsaat
Ernte

FreilandDirektsaat von Anfang März bis Ende September. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 40 Tagen etwa Mitte April beginnen und geht bis Ende Oktober.

GewächshausDirektsaat von Anfang Januar bis Ende Dezember. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 40 Tagen etwa Anfang Januar beginnen und geht bis Ende Dezember.

Mizuna (Asiasalat) aussäen

Man kann die Pflanzen wie angegeben in Reihen kultivieren. Dabei ist die Angabe eher großzügig um auch größere Pflanzen heranzuziehen. Für Anbau als "baby-leaf" Salat kann man die Abstände auch verringern. Oder in einem unkrautarmen Beet breitwürfig säen.

Im Gewächshaus ist ganzjähriger Anbau möglich.

Mizuna (Asiasalat): Gute und schlechte Nachbarn

Sehr gute Nachbarn
Erdklee
Gute Nachbarn
Inkarnatklee
Phacelia
Weißklee
Schlechte Nachbarn

Mizuna (Asiasalat): Vorgänger und Nachfolger

Wenn man die Asiasalate immer nur streifenweise mit anpflanzt kann man die Fruchtfolge größtenteils vernachlässigen. Bei beetweisem Anbau sollte man zu ihnen selbst und anderen Kreuzblütlern die üblichen 3 Jahre Anbaupause einhalten.

Gute Vorgänger
Alexandrinerklee
Buchweizen
Erdklee
Esparsette
Hafer
Inkarnatklee
Lupine
Luzerne
Perserklee
Phacelia
Rotklee
Sommerwicke
Sonnenblume
Weißklee
Winterroggen
Winterwicke
Schlechte Vorgänger
Chinakohl
Flower Sprouts
Gartenkresse
Pak Choi
Palmkohl
Romanesco
Rosenkohl
Rotkohl
Rucola
Spinat
Spitzkohl
Weißkohl
Winterkresse
Wirsing
Sehr schlechte Vorgänger
Blumenkohl
Brokkoli
Grünkohl
Ölrettich
Senf
Gute Nachfolger
Alexandrinerklee
Erdklee
Inkarnatklee
Luzerne
Perserklee
Phacelia
Rotklee
Sommerwicke
Weißklee
Winterroggen
Winterwicke
Schlechte Nachfolger
Batavia
Chinakohl
Eichblattsalat
Eisbergsalat
Esparsette
Flower Sprouts
Gartenkresse
Kohlrabi
Kopfsalat
Lollo bianda / Lollo rosso
Pak Choi
Palmkohl
Radieschen
Romana-Salat
Romanesco
Rosenkohl
Rotkohl
Rucola
Spitzkohl
Weißkohl
Winterkresse
Wirsing
Sehr schlechte Nachfolger
Blumenkohl
Brokkoli
Grünkohl
Ölrettich
Senf

Krankheiten und Schädlinge

Anfällig für
Falscher Mehltau an Kohl
Kleine Kohlfliege
Kohldrehherzmücke
Kohlerdflöhe(Anfälligkeit hoch)
Kohleule
Kohlhernie
Kohlmotte
Kohlmottenschildlaus
Kohlschwärze
Kohlweißlinge
Mehlige Kohlblattlaus

Ernte und Verarbeitung

Man kann die Blätter jung als "baby-leaf" ernten oder größere Exemplare zum Beispiel für Wokgerichte verwenden. Selbst wenn sie blühen bleiben die Blätter schmackhaft. Nur die harten Blütenstängel sollte man nicht verwenden.

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