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- Ackerbohne
Ackerbohne
Allgemeines
Die Ackerbohne, die mit den Wicken und nicht so sehr mit den anderen Bohnen verwandt ist, ist bei uns eine uralte Kulturpflanze. Sie wurde nach der Entdeckung Amerikas in den Gärten und der Ernährung weitgehend von den Gartenbohnen verdrängt. Aufgrund ihrer Anstammung in unseren Gefilden hat sie eine bessere Kälteverträglichkeit als die anderen Bohnen und wird schon sehr früh im Jahr angebaut.
Peter Turner Photography/Shutterstock.com
Dicke Bohnen mit Speck sind unter anderem im Rheinland noch öfter auf der Speisekarte zu finden.
Sie erobern die Rezepteseiten zurück, da sie gute Eiweißliefernten und auch wirklich lecker sind.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Mitte Februar bis Mitte März. Die Ernte beginnt etwa Mitte Juni und geht bis Mitte Juli.
Aussaat und Pflanzung
Die frühe Aussaat ist wichtig für die Pflanzen. Sie wachsen gesünder wenn sie es eher kühl und feucht haben beim Auflaufen. Für eine bessere Standfestigkeit kann man die Pflänzchen anhäufeln.
Als Keimsprossen kann man Puffbohnen auch anbauen. Dazu sät man die Bohnen dicht, im Abstand von 2 cm, in einen Balkonkasten oder in flachen Schalen oder Ähnlichem. Nur 2 cm mit Erde bedecken und warm aufstellen. Die Sprossen kann man je nach Jahreszeit und Temperaturen nach 3 bis 8 Wochen ernten wenn sie etwa 20 cm groß sind. Bis etwa Mitte Oktober kann man so Sprossen ansäen.
Standort und Boden
Sie benötigen keinen besonderen Boden, nur zu sauer sollte er nicht sein. Dann ggf. kalken.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Nach und vor anderen Leguminosen 4 Jahre Pause einhalten.
Puffbohnen sind aber für viele, vor allem nährstoffbedürftigere Pflanzen gute Vorfrüchte, da sie mit Hilfe der Knöllchenbakterien einen gedüngten und guten Boden hinterlassen.
Pflege und Düngung
Durch ihre Symbiose mit Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff binden und an die Pflanzen weitergeben brauchen sie keine Düngung.
Regelmäßig gießen.
Man kann den Pflanzen in (je nach Sorte) spätestens 1,2 m Höhe die Spitzen abknipsen, dann wachsen sie buschiger und reifen besser aus.
Ernte und Verarbeitung
Nach etwa 100 Tagen sind die Bohnen bereit zur Ernte. Sie müssen gut dick aber noch weich sein. Man kann die Hülsen nicht essen. Und viele bevorzugen es die zweite Haut nach kurzem Blanchieren auch noch abzuziehen bzw. eher die Kerne dort rauszuquetschen. Die Keimsprossen wie Spinat verarbeiten. Die Ackerbohne sollte auch nur gegart verzehrt werden, auch wenn sie weniger des Giftstoffes enthält wie andere Bohnen.
Brent Hofacker/Shutterstock.com
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- Artischocke
Artischocke
Allgemeines
Die Artischocke gehört zu den Disteln. Gegessen wird der Blütenboden und das zarte „Fleisch“ am unteren Ende der Hüllblätter. Dazu muss man den richtigen Erntezeitpunkt erwischen, bevor die Blüten zu weit sind. Wobei die Blüte auch spektakulär und wunderschön ist, riesengroß und in einem strahlenden Blau. Also wenn man den Erntezeitpunkt verpasst hat kann man sich noch an den Blüten erfreuen. Sie wird deswegen und ihrer imposanten Größe und interessanten Blätter und Silhouette wegen auch als Zierpflanze aber auch als Heilpflanze angebaut. Auszüge der Pflanze verbessern die Cholesterinwerte und können eine gestörte Leber-Gallesekretion deutlich verbessern. Was eventuell auch zu der leberschützenden Wirkung beiträgt, die der Heilpflanze nachgesagt wird.
COULANGES/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FrühlingVerpflanzen ins Beet von Mitte April bis Ende April. Vorziehen etwa 40 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang März und Mitte März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Anfang Juli beginnen und geht bis Ende Oktober.
FrühlingDie Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte Juni beginnen und geht bis Ende Oktober im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Man sät pro Topf 3 Samen etwa 6 cm tief und lässt dann nur die stärkste Pflanze stehen. Wenn sie im April etwa 3 bis 5 echte Blätter hat kann man sie auspflanzen.
Normalerweise zieht man sie Anfang bis Mitte März vor um sie Mitte bis Ende April auszupflanzen. Die Angaben in den Zeiten beziehen sich auf einen mehrjährigen Anbau. Dabei blüht die Artischocke zwar meistens auch schon im ersten Jahr, im Juli aber mit deutlich weniger Blüten. Um eine reichere Blüte zu bekommen muss man die Pflanzen überwintern. Die Staude hat etwa im 4. Standjahr den Höhepunkt ihrer Blütenfülle erreicht. Danach nimmt sie stark ab. Über die Jahre kann man auch „Kindl“ von der Mutterpflanze abnehmen und im Topf soweit ziehen bis man sie auspflanzen und kann sie somit vermehren.
Man kann versuchen die Artischocke schon im ersten Jahr zu einer reichen Blüte zu bekommen. Dazu muss man sie schon Anfang bis Ende Januar vorziehen und dann auch Mitte/Ende April auspflanzen. Sie blüht dann schon im Juni und mit mehr Blüten. So macht man es im einjährigen Erwerbsanbau.
Standort und Boden
Die Artischocke braucht einen warmen, vollsonnigen und geschützten Standort mit einem tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Am Besten wird dieser mit einer guten Portion Kompost oder reifem Stallmist vorbereitet. Und sie braucht Platz, einen Quadratmeter etwa.
Fruchtfolge
Pflege und Düngung
Die Artischocke mag gerne ein feucht warmes Klima. Am Wetter kann man kaum was ändern. Deshalb die Pflanzen immer gut feucht halten aber ohne Staunässe, vielleicht auch mal die Blätter befeuchten. Ein oder zwei Düngergaben vor der Blüte im Juni/Juli wird sie auch danken.
Man kann natürlich auch die im Januar angezogene Artischocke überwintern. Zum Überwintern im Freien braucht es hierzulande Weinbauklima. Man schneidet entweder die Blätter ab ohne die Herzblätter oder man bindet sie oben locker zusammen. Und dann häufelt man Erde an und dann braucht es noch eine Abdeckung aus Laub außen herum. Bei einer solchen Überwinterung muss man die Pflanzen Mitte/Ende April wieder ausgraben. Als Alternative sollte man die Pflanze ausgraben, die Blätter einkürzen und in einer Kiste mit feuchtem Sand im kühlen Keller, in der Garage oder im Gewächshaus mit Frostwächter überwintern. Nicht austrocknen lassen.
Und selbst eine Kultur im Topf kann man probieren. Es muss aber ein wirklich großer und auch hoher Topf sein, da die Artischocke eine lange Pfahlwurzel ausbildet. Also mindestens 50 l. Dann kann man sie samt Topf wie im feuchten Sand überwintern. Bis - 5 Grad verträgt die Artischocke. Aber die Jungpflanzen bei der Anzucht noch nicht.
Ernte und Verarbeitung
Erntebeginn ist bei der frühen Anzucht Ende Juni mit Haupterntezeit im Juli/August und bei der späteren Anzucht Ende Juli mit Haupterntezeit im August/September. In den Folgejahren wohl irgendwann dazwischen. Ernten sollte man die obersten Knospen der Artischocke zuerst. Und zwar wenn die Hüllblätter noch geschlossen sind, deren Spitzen aber beginnen braun zu werden. Nach unten hin werden die Knospen immer etwas kleiner. Aber man kann ja sammeln. Die Knospen halten sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen. Man kocht die Knospen etwa eine halbe Stunde in Salzwasser und reicht dazu allerlei Dips. Und zwar nimmt man die einzelnen Hüllblätter, die sich nach dem Kochen leicht lösen und dippt den unteren fleischigen Teil in den Dip seiner Wahl und zuppelt das ganze mit den Zähnen ab. Der obere harte Teil des Hüllblatts wird nicht mitgegessen. Zum Schluss, wenn die Fäden, das sogenannte Heu kommt, wird dieses entfernt. Darunter ist der Artischockenboden. Dieser wird je nach Größe kleingeschnitten und ebenfalls mit Dip verspeist. Lasst es euch schmecken.
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- Aubergine
Aubergine
Allgemeines
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FreilandVerpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Ende Juni. Vorziehen etwa 80 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Februar und Anfang April. Die Ernte beginnt etwa Anfang August und geht bis Ende Oktober.
GewächshausVerpflanzen ins Beet von Mitte April bis Ende Juni. Vorziehen etwa 80 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Januar und Anfang April. Die Ernte beginnt etwa Anfang August und geht bis Ende Oktober.
Standort und Boden
Die Aubergine mag es warm, noch wärmer als Paprika. Schon unter 15 Grad Celsius mag sie nicht mehr so recht wachsen. Deshalb ist sie außer in Gebieten mit Weinbauklima lieber im Gewächshaus. Alternativ eignet sich noch ein großer Topf mit reichlichen Düngergaben auf einer sonnigen Terrasse. Der Belag und die Hauswände speichern die Wärme der Sonne.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Da die Empfehlung ist, die Aubergine und andere Nachtschattengewächse, wie die Tomate oder die Paprika erst nach 4 Jahren wieder auf demselben Beet anzubauen, gestaltet sich das im Gewächshaus eventuell schwierig. Da dies eben die Pflanzen sind die man bevorzugt im Gewächshaus anbaut und der Platz dort doch meist sehr begrenzt ist.
Sorten
Es gibt zahlreiche Sorten die sich in Form, Farbe und Größe unterscheiden. Der andere Name Eierfrucht kommt von eiförmig und weißfruchtigen Sorten, die für uns auf den ersten Blick kaum als Aubergine zu erkennen sind, da hier hauptsächlich die typisch schwarz-violetten Früchte angeboten werden.
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- Batavia
Batavia
Allgemeines
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FreilandDirektsaat von Ende März bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Ende März bis Mitte September. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Februar und Mitte August. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Ende Mai beginnen und geht bis Mitte Oktober.
GewächshausDirektsaat von Ende Februar bis Ende März. Verpflanzen ins Beet von Ende Februar bis Mitte April. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Januar und Mitte März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte März beginnen und geht bis Ende Mai.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Blumenkohl
Blumenkohl
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
SommerDirektsaat von Mitte April bis Ende Juni. Verpflanzen ins Beet von Anfang April bis Ende Juli. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang März und Ende Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 80 Tagen etwa Anfang Juni beginnen und geht bis Ende Oktober.
WinterDirektsaat von Mitte Juli bis Mitte August. Verpflanzen ins Beet von Mitte August bis Mitte September. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte Juli und Mitte August. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 80 Tagen etwa Anfang Mai beginnen und geht bis Ende Mai im nächsten Jahr.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Sorten
Besondere Sorten eignen sich für den Überwinterungsanbau.
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- Blutampfer
Blutampfer
Allgemeines
Der Blutampfer, sieht mit seinen (blut-)rot geaderten Blättern sehr dekorativ aus. Wie seine Verwandten, der Sauerampfer und der Schildampfer (römischer Ampfer) ist er mehrjährig, aber im Gegensatz zu diesen, nicht sauer im Geschmack.
EQRoy/Shutterstock.com
Im Herbst zieht der Ampfer ein und treibt meist schon Anfang April wieder frische Blätter aus.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
SommerDirektsaat von Anfang März bis Ende Juni. Verpflanzen ins Beet von Anfang März bis Ende Juni. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang Februar und Ende Mai. Die Ernte beginnt etwa Mitte April und geht bis Ende Oktober.
HerbstDirektsaat von Anfang August bis Ende August. Verpflanzen ins Beet von Anfang August bis Ende August. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang Juli und Ende Juli. Die Ernte beginnt etwa Ende September und geht bis Anfang November.
Standort und Boden
Da er mehrjährig ist und ein gewisses Ausbreitungspotential hat braucht man ihn nicht unbedingt im Gemüsebeet anpflanzen. Ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen am besten an einer feuchten Stelle im Garten genügt ihm.
Nachbarschaft
Estragon ist ein schlechter Nachbar.
Fruchtfolge
Nach etwa vier Jahren am selben Standort sollte man die Pflanzen verjüngen. Das bedeutet, man gräbt sie aus, teilt sie und pflanzt sie an einem anderen Standort wieder ein. Die übrigen Pflanzen kann man an Nachbarn oder andere liebe Menschen verschenken.
Pflege und Düngung
Zur Düngung reicht hin und wieder ein Guß mit einer Pflanzenjauche oder-brühe. Regelmäßig feucht halten.
Um regelmäßig Blätter ernten zu können muss man den Ampfer 3- bis 4-mal im Jahr zurückschneiden um die Blüten- und Samenproduktion zu verhindern. Dabei aber die inneren Blätter, das "Herz" stehen lassen.
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- Brokkoli
Brokkoli
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
SommerDirektsaat von Mitte April bis Ende Juni. Verpflanzen ins Beet von Ende März bis Ende Juli. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Februar und Ende Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 85 Tagen etwa Anfang Juni beginnen und geht bis Mitte November.
WinterDirektsaat von Anfang August bis Ende August. Verpflanzen ins Beet von Anfang September bis Ende September. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang August und Ende August. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 85 Tagen etwa Anfang April beginnen und geht bis Ende Mai im nächsten Jahr.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Brunnenkresse
Brunnenkresse
Allgemeines
Die Brunnenkresse ist inzwischen fast weltweit an sauberen flachen Gewässern mit wenig Strömung, wie zum Beispiel Quellen zu finden. Sie ist mehrjährig und wintergrün, und kann darum auch im Winter zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. Denn sie enthält unter anderem viel Vitamin C und wichtige Mineralstoffe, wie Jod. Außerdem sekundäre Pflanzenstoffe wie die Senföle, die auch für den scharfen Geschmack sorgen. Die vielen Inhaltsstoffe sorgen auch für die Wirkung als Heilpflanze. Sie wirkt unter anderem Fieber senkend, harntreibend und schleimlösend. Auch bei Verdauungsbeschwerden und äußerlich als Tinktur gegen Ekzeme.
Stefan Lefnaer (CC BY-SA 4.0)
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Verpflanzen ins Beet von Anfang August bis Ende September. Die Ernte beginnt etwa Anfang September und geht bis Ende Mai im nächsten Jahr.
Standort und Boden
Brunnenkresse ist wie der Wasabi eine Besonderheit im Anbau. Sie mag es eher feucht bis nass, wie man ihrem Namen schon entnehmen kann. Am liebsten mag sie kühles, klares, fließendes Wasser.
Wenn man also einen kleinen Bachlauf oder einen kühlen Teich hat wäre das der ideale Standort.
Man kann sie mit höherem Aufwand auch in Erde oder einem Wasserbecken kultivieren, wenn die Erde dauernd sehr feucht gehalten wird oder das Wasser im Becken ständig erneuert wird und sich wenig aufheizt. Der Ertrag und die Lebensdauer leiden aber meist stark darunter.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Ernte und Verarbeitung
Die Brunnenkresse blüht von Mai bis September. Ab der Blüte schmecken ihre Blätter nicht mehr so gut.
Das heißt im Umkehrschluss, daß man die Pflanze von September bis Mai beernten kann. Man kann sie wie „normale“ Kresse im Salat oder für Kräuterquarks oder zum Würzen von Suppen verwenden oder einfach aufs Butterbrot.
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- Buschbohne
Buschbohne
Allgemeines
Buschbohnen gehören wie die Stangenbohnen und die Feuerbohnen zu den Gartenbohnen. Sie wachsen aber viel niedriger, eben buschartig und benötigen keine Kletterhilfen. Meistens beginnt bei ihnen die Ernte früher als bei den kletternden Verwandten.
Maren Winter/Shutterstock.com
Sie stammt wie die anderen Gartenbohnen aus Südamerika ist deshalb kälteempfindlich und sollte erst nach den letzten Nachtfrösten draußen gepflanzt werden.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FreilandDirektsaat von Mitte Mai bis Mitte Juli. Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juli. Vorziehen etwa 14 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang Mai und Ende Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte Juli beginnen und geht bis Mitte Oktober.
GewächshausDirektsaat von Anfang April bis Mitte Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte Juni beginnen und geht bis Mitte Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Man kann die Bohnen statt in Reihen auch als Horste säen. Das heißt man sät alle 40 cm 5 Samen in ein 3 cm tiefes Loch statt nur einen. Dabei stützen sich die Pflänzchen gegenseitig. Das empfiehlt sich besonders wenn man einen schweren Lehmboden hat.
Standort und Boden
Sie benötigen keinen besonderen Boden, nur zu sauer sollte er nicht sein. Dann ggf. kalken.
Sie sind etwas windempfindlich.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Für sich selbst, andere Leguminosen, insbesondere Erbsen und ein paar andere Pflanzen, wie Kartoffeln, Spinat, Salate und Sonnenblumen sind Bohnen keine guten Vorgänger. Das liegt an dem Pilz Sklerotinia der sie alle befallen kann.
Getreide sind gute Vorgänger für Bohnen.
Bohnen sind aber für viele, vor allem nährstoffbedürftigere Pflanzen gute Vorfrüchte, da sie mit Hilfe der Knöllchenbakterien einen guten, gedüngten Boden hinterlassen.
Pflege und Düngung
Durch ihre Symbiose mit Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff binden und an die Pflanzen weitergeben, brauchen sie keine Düngung. Eine gleichmäßige Wasserversorgung liefert schönere Fisolen.
Die Buschbohnen anhäufeln wenn sie 15 cm hoch sind, das fördert die Standfestigkeit der Pflänzchen.
Ernte und Verarbeitung
Bohnen sind im Gegensatz zu Erbsen roh giftig. Sie müssen vor dem Verzehr gekocht werden.
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- Cardy
Cardy
Allgemeines
Die Kardone ist die bei uns größtenteils unbekannte Schwester der Artischocke. In Frankreich und Italien finden sich deutlich mehr Rezepte als bei uns. Man isst bei der Kardone die gebleichten Stengel und nicht die Blütenknospen als Gemüse. Wie die Artischocke gehört sie zu den Disteln und hat dieselben gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe.
Peter Turner Photography/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FrühlingDirektsaat von Mitte April bis Mitte Mai. Verpflanzen ins Beet von Mitte April bis Mitte Mai. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte März und Mitte April. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 150 Tagen etwa Mitte September beginnen und geht bis Ende Oktober.
FrühlingDie Ernte kann nach einer Kulturzeit von 150 Tagen etwa Anfang August beginnen und geht bis Ende Oktober im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Die Kardone sät man am besten von Mitte bis Ende April in 10 cm Töpfe. Immer drei Samen pro Topf und beläßt dann den stärksten Keimling. Wenn die Pflanze 3 bis 5 echte Blätter hat kann man sie auspflanzen, das ist etwa Ende April bis Mitte Mai. Man sollte sie vorher etwa eine Woche lang abhärten.
Standort und Boden
Wie die Artischocke braucht sie einen warmen, vollsonnigen und geschützten Standort mit einem tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Am Besten wird dieser mit einer guten Portion Kompost oder reifem Stallmist vorbereitet. Und sie braucht Platz, einen Quadratmeter etwa.
Pflege und Düngung
Die Kardone mag es gerne feucht und warm. Die Pflanzen immer gut feucht halten aber ohne Staunässe, vielleicht auch mal die Blätter befeuchten. Ein oder zwei Düngergaben wird sie auch danken.
Sie ist deutlich frostverträglicher als die Artischocke. Man schneidet im Winter entweder die Blätter ab ohne die Herzblätter zu verletzen oder man bindet sie oben locker zusammen. Und dann häufelt man Erde an und dann braucht es noch eine Abdeckung aus Laub außen herum. Am besten stülpt man dann noch locker ein Gefäß darüber. Bei einer solchen Überwinterung muss man die Pflanzen Mitte/Ende April wieder ausgraben. Als Alternative kann man die Pflanze ausgraben, die Blätter einkürzen und in einer Kiste mit feuchtem Sand im kühlen Keller, in der Garage oder im Gewächshaus mit Frostwächter überwintern. Nicht austrocknen lassen.
Und selbst eine Kultur im Topf kann man probieren. Es muss aber ein wirklich großer und auch hoher Topf sein, da die Pflanze eine lange Pfahlwurzel ausbildet. Also mindestens 50 l. Dann kann man sie samt Topf wie im feuchten Sand überwintern.
Ernte und Verarbeitung
Man erntet bei der Kardone den unteren Teil der Stiele. Vorher muss man die meisten Sorten bleichen. Dazu wickelt man Anfang bis Mitte August vorsichtig die Stengel bis zum Blattansatz mit Stroh, Mulchfolie oder Jutegewebe ein. Immer kleinere Einheiten zusammen, die man dann gesamt wie eine kleine Palme zusammenbindet und eventuell anhäufelt, damit das Ganze stabiler steht. Das lässt man dann so, bis man ab Anfang September die gebleichten Blattstiele ernten kann. Sie sind nicht lange haltbar. Also am Besten nach und nach ernten. Zur weiteren Verarbeitung werden die Stiele meist ohne die Blätter 20 Minuten in Salzwasser gekocht und danach die Haut abgezogen. Dann kann man sie je nach Rezept weiter verarbeiten. Wenn man zu viel geerntet hat kann man die vorgekochten Stiele auch kleinschneiden und einfrieren oder einlegen.
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- Chicorée
Chicorée
Allgemeines
Chicorée ist ein Zichoriengewächs und ist ein Verwandter der meist blaublühenden Wegwarten. Sie sind Heilpflanzen, die z.Bsp. eine schmerzstillende Wirkung zeigen und andere positive Effekte auf die Gesundheit haben. Auch wird Zichorienkaffee aus den Verwandten gewonnen, der sehr gesund sein soll. So, zum Salatgemüse Chicorée zurück, sein Anbau nicht ganz so einfach. Er wächst nicht so im Garten wie man ihn aus dem Supermarkt kennt.
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Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Anfang Mai bis Ende Mai. Die Ernte beginnt etwa Anfang November und geht bis Ende März im nächsten Jahr.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Chili
Chili
Allgemeines
Der Anbau und Verzehr von verschiedenen Chilisorten ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Es gibt eine Vielzahl von Sorten mit unterschiedlichem Geschmack und Schärfegrad. Die Substanz die die Schärfe verursacht heisst Capsaicin und der Schärfegrad wird mit der Einheit Scoville angegeben. Dabei wurden schon Werte um die 2 Millionen Scoville gemessen bei der schärfsten Chili der Welt, der `Carolina Reaper'. Zum Verglich, Pfefferspray hat nur etwa 200 000 Scoville und Tabasco nur etwa 4 000 Scoville.
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Chilipflanzen haben eine sehr lange Entwicklungszeit und brauchen viel Wärme. Deshalb eignen sie sich ausser in Gegenden mit Weinbauklima nicht für den Freilandanbau. Einige robuste Sorten lassen sich aber im Topf geschützt auf Balkon oder Terrasse pflanzen.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FreilandVerpflanzen ins Beet von Anfang Juni bis Anfang Juli. Vorziehen etwa 85 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang März und Anfang April. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 180 Tagen etwa Mitte August beginnen und geht bis Ende Oktober.
GewächshausVerpflanzen ins Beet von Ende April bis Anfang Juli. Vorziehen etwa 85 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Januar und Anfang April. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 180 Tagen etwa Mitte Juli beginnen und geht bis Mitte November.
Standort und Boden
Sonnig und warm. Am liebsten im Gewächshaus oder auf einem sonnigen Balkon oder Terrasse.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Sorten
Es gibt eine reiche Palette an Sorten. Sie unterscheiden sich in Form, Farbe, Geschmack und vor allem dem Schärfegrad enorm. Vom leichten Kribbeln im Mund bis zum "chemischen Kampfstoff" ist alles möglich.
Ernte und Verarbeitung
Bei der Verarbeitung am besten immer Handschuhe tragen, will man vermeiden, dass die Hände und alles was man mit diesen berührt (Auge, Nase...) stundenlang brennt. Dabei steckt das meiste Capsaicin in den Samen und den Samenscheidewänden an denen diese haften. Capsaicin ist nicht wasserlöslich. Deswegen helfen Wasser oder Limonade nicht gegen die Schärfe. Fetthaltiges, wie Milch, Yoghurt oder ein Käsebrot dagegen mildert den Schmerz.
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- Chinakohl
Chinakohl
Allgemeines
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Mitte Juni bis Anfang August. Verpflanzen ins Beet von Mitte Juli bis Ende August. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte Juni und Ende Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 70 Tagen etwa Ende August beginnen und geht bis Ende Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Er mag es eher kühl. Auf keinen Fall sollte man zu früh im Jahr versuchen den Chinakohl anzubauen. Es wird nichts. Er wird sofort in Blüte gehen.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Pflege und Düngung
Die Pflanzen brauchen eine sehr gute und gleichmäßige Nährstoff- und Wasserversorgung, da sie unheimlich schnell wachsen. Sonst schossen sie schnell, das heißt sie gehen in Blüte.
Krankheiten und Schädlinge
Der Chinakohl zieht wie der Pak Choi Erdflöhe und Blattläuse magisch an. Beide sind anfällig für Kohlhernie, Alternaria und Phoma. Sie sollten besser unter einem Schutznetz angebaut werden.
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- Eichblattsalat
Eichblattsalat
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FreilandDirektsaat von Ende März bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Ende März bis Mitte September. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Februar und Mitte August. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Ende Mai beginnen und geht bis Mitte Oktober.
GewächshausDirektsaat von Ende Februar bis Ende März. Verpflanzen ins Beet von Ende Februar bis Mitte April. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Januar und Mitte März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte März beginnen und geht bis Ende Mai.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Eisbergsalat
Eisbergsalat
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FreilandDirektsaat von Ende März bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Ende März bis Mitte September. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Februar und Mitte August. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Ende Mai beginnen und geht bis Mitte Oktober.
GewächshausDirektsaat von Ende Februar bis Ende März. Verpflanzen ins Beet von Ende Februar bis Mitte April. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Januar und Mitte März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte März beginnen und geht bis Ende Mai.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Eiskraut
Eiskraut
Allgemeines
Das Eiskraut gehört zu den Mittagsblumengewächsen und stammt ursprünglich aus den trockenen Küstenregionen Südafrikas. Im Mittelmeerraum, besonders in Südfrankreich ist es verwildert in Mauerritzen anzutreffen aber auch in Töpfen. Auch als erfrischender Salat wird es dort noch öfter genossen.
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Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juni. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte April und Mitte Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 70 Tagen etwa Ende Juni beginnen und geht bis Ende Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Die Samen Mitte April in mit 1/3 Sand gemischter Aussaaterde am besten nur andrücken und warm und feucht halten bis zur Keimung. Eventuell eine Folie darüber spannen und täglich lüften. Wenn die ersten richtigen Blätter kommen vorsichtig, in mit wieder 1/3 Sand abgemischter Pflanz- oder Kräutererde, pikieren. Ich würde fast die Kultivierung im Topf empfehlen. 2 oder 3 Töpfe, die im Gewächshaus, auf der Terrasse oder dem Balkon stehen reichen völlig um eine Familie damit zu versorgen. Die Pflanzen werden dekorativ über die Topfwand wachsen und herunterhängen. Und wenn es zuviel zum Essen ist, kann man ruhig einen Topf in die Blüte gehen lassen. Die Blüten sind auch wunderschön.
Standort und Boden
Der Boden sollte sandig und nicht allzu nährstoffreich sein. Das Eiskraut mag es sonnig und warm und eher trocken als zu feucht. Hier empfiehlt sich der Anbau im Freien nur in Weinbaugebieten und sonst lieber im Gewächshaus. Im Topf auf einer sonnigen Terasse oder Balkon kann man es aber sicher versuchen
Pflege und Düngung
Um immer zarte Blätter ernten zu können muss man die Blütenbildung verhindern. Das erreicht man, wenn man immer die Triebspitzen auf etwa 10 cm Länge aberntet. Das sollte man dann immer alle 2 bis 3 Wochen machen wenn sie wieder nachgewachsen sind. Düngen braucht man eigentlich nicht. Vielleicht mal eine Pflanzenbrühe gießen. Insgesamt eher trocken als zu feucht halten.
Ernte und Verarbeitung
Die geernteten Triebspitzen kann man dann kleingeschnitten als Salatbeigabe oder eigenen Salat mit einer Kräutervinaigrette mit klein gewürfelter Zwiebel oder auch kurz mit erhitzt wie Spinat genossen werden. Die Blätter haben einen salzig-säuerlichen, frisch knackigen Geschmack. Man kann die Blätter auch kurz im Kühlschrank aufbewahren.
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- Endivie
Endivie
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Pflanzung 1Direktsaat von Mitte Juli bis Ende Juli. Verpflanzen ins Beet von Mitte August bis Ende August. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte Juli und Ende Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte September beginnen und geht bis Mitte Oktober.
Pflanzung 2Direktsaat von Mitte März bis Ende Juni. Verpflanzen ins Beet von Mitte April bis Ende Juli. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte März und Ende Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte September beginnen und geht bis Mitte Oktober.
Pflanzung 3Direktsaat von Ende März bis Ende Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte Mai beginnen und geht bis Mitte Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Pflanzung 1: Escariol
Pflanzung 2: Frisée
Pflanzung 3: Schnittendivie, Aussaat in Reihen mit 20 cm Abstand, wie andere Schnittsalate
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Erbse
Erbse
Allgemeines
Die Erbse zählt zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Es gibt Belege das sie schon um die 10000 Jahre kultiviert wird. Vom Orient breitete sie sich dann bald aus bis über ganz Europa. Sie ist unserem Klima gut angepasst und kann schon früh im Jahr gepflanzt werden. Es gibt verschiedene Unterarten: die Schal- oder Palerbsen: Pisum sativum L. convar. sativum, die man nach der Ernte trocknet. die Markerbsen: Pisum sativum L. convar. medullare Alef., zum Frischverzehr, Einfrieren oder Einkochen. Wenn man diese trocknet werden sie beim Kochen nicht mehr weich. Und die Zuckererbsen: Pisum sativum L. convar. axiphium Alef, die man unreif ist wenn sich die Körner leicht abzeichnen. Ihnen fehlt eine innere Pergamenthaut und darum kann man die Hülsen mitessen. Winterkefen: Und dann gibt es noch wenige ganz spezielle Sorten, die sich für den Überwinterungsanbau eignen.
dadalia/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Pflanzung 1Direktsaat von Anfang März bis Mitte Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 90 Tagen etwa Anfang Juni beginnen und geht bis Ende Juli.
Pflanzung 2Direktsaat von Anfang April bis Mitte Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 90 Tagen etwa Mitte Juni beginnen und geht bis Ende Juli.
Pflanzung 3Direktsaat von Mitte April bis Mitte Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 90 Tagen etwa Mitte Juni beginnen und geht bis Ende Oktober.
WinterDirektsaat von Mitte September bis Mitte November. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 90 Tagen etwa Anfang April beginnen und geht bis Ende Mai im nächsten Jahr.
Winter 2Direktsaat von Mitte September bis Mitte November. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 90 Tagen etwa Anfang Juli beginnen und geht bis Mitte August im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Pflanzung 1: Palerbsen, Trockenerbsen
Pflanzung 2: Markerbsen, zum Frischverzehr und zum Einfrieren
Pflanzung 3: Zuckererbsen
Winter: Wintererbsen/Winterkefen zur Frischernte, nur spezielle Sorten geeignet.
Winter 2: Wintererbsen/Winterkefen zur Trockenernte, nur spezielle Sorten geeignet.
Standort und Boden
Am besten wächst die Erbse auf lockeren humosen Böden in sonniger Lage. Zu schwere aber auch zu sandige Böden mag sie nicht.
Nachbarschaft
Nachtschattengewächse, das sind z.B. Tomaten, Paprika und Auberginen, mit anderen Hülsenfrüchten, wie Bohnen usw. und Lauchgewächsen, wie Zwiebeln und Knoblauch vertragen sie sich nicht als Nachbarn.
Fruchtfolge
Als Vorgänger sind Möhren und als Nachfolger Feldsalat jeweils zusätzlich zu allen Hülsenfrüchten und Lauchgewächsen nicht gut.
Sorten
Siehe Winterkefen
Pflege und Düngung
Wenn die Erbsenpflänzchen 20 cm hoch sind kann man sie gut etwas anhäufeln, das erhöht die Standfestigkeit und regt die Wurzelbildung an. Man sollte nun auch an eine Rankhilfe denken. Im Internet gibt es viele Beispiele, man kann Haselruten oder andere gerade, lange Zweige immer über Kreuz in die Erde stecken und an den Kreuzungspunkten zusammenbinden. Oder ein Netz an 2 oder je nach Länge des Beetes mehreren Pfosten befestigen usw.. Immer mal vorsichtig hacken, damit die Erde das Wasser besser aufnehmen kann und während der Hauptfruchtbildung für eine gleichmäßige Feuchtigkeit sorgen. Dünger brauchen die Erbsen nicht als Leguminosen.
Ernte und Verarbeitung
Je nach der Erbsenunterart ist auch die Ernte etwas verschieden. Zuckererbsen sind am süßesten, wenn sich das Korn nur wenig abzeichnet. Dann spätestens alle 3 Tage durchgehen und pflücken. Winterkefen gehören zu den Zuckererbsen. Markerbsen erntet man wenn das Korn kugelrund und schön grün geworden ist und seine volle Größe erreicht hat. Dann kann man sie gut auslösen und bald verarbeiten. Auch hier sollte man alle 2 bis 3 Tage durchernten. Beide, Zuckererbsen und Markerbsen sollte man bald verbrauchen sonst lieber schnell einfrieren. Werden sie länger als 1 bis 2 Tage im Kühlschrank gelagert wird der Zucker in Stärke umgewandelt und sie schmecken nicht mehr süß sondern fad. Palerbsen sind fertig wenn die Hülsen schön eingetrocknet sind. Dann vielleicht nach dem Auslösen noch ein paar Tage nachtrocknen und dann kühl und trocken einlagern.
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- Erdbeere
Erdbeere
Allgemeines
Die typischen großen Gartenerdbeeren wie wir sie kennen stammen meist aus einer Kreuzung zweier nordamerikanischen Arten. Sie tragen nur eine kurze Zeit aber dafür reichlich und haben meist große Früchte. Die länger tragenden Monatserdbeeren stammen von den heimischen Walderdbeeren ab. Sie tragen über einen längeren Zeitraum, bis in den Herbst hinein. Aber dafür nicht so reichlich wie die Gartenerdbeeren und haben meist kleinere Früchte. Die Erdbeerfrucht zählt botanisch gesehen nicht zu den Beeren. Jeder gelbe Samen ist eine kleine Nuss und deshalb ist die Frucht ein Sammelnussfrüchtchen.
Vadim Zakharishchev/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Pflanzung 1Verpflanzen ins Beet von Mitte Juli bis Ende August. Die Ernte beginnt etwa Anfang Mai und geht bis Ende Juli im nächsten Jahr.
Pflanzung 2Verpflanzen ins Beet von Anfang August bis Ende Oktober. Die Ernte beginnt etwa Anfang Juni und geht bis Ende Oktober im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Die Angaben in den Zeiten beziehen sich auf das Pflanzjahr. In den Folgejahren pflegt und erntet man ja nur noch in den angegebenen Monaten. Gepflanzt werden Erdbeeren am besten im Herbst. Die Monatserdbeeren ein wenig später als die Gartenerdbeeren. Die Erdbeerpflänzchen, gekauft oder aus Ablegern mit 25 cm Abstand zueinander pflanzen, so das das Herz, aus dem alle Blätter entspringen, oberhalb der Erde ist, einpflanzen dabei vorsichtig andrücken. Zwischen den Reihen 60 cm Platz lassen um sie gut ernten zu können und um genügend Stroh auslegen zu können. Die Pflänzchen gut angießen.
Standort und Boden
Sie bevorzugt einen leicht sauren humosen Boden in Sonne bis Halbschatten, umso sonniger aber umso süßer werden die Erdbeeren. Mit Kompost sollte man das Erdbeerbeet nicht verbessern, den vertragen sie nicht so gut. Besser Humus und organischen Dünger wie Hornspäne ein paar Wochen vor der Pflanung.
Nachbarschaft
Die Nachbarschaft mit Knoblauch besonders, aber auch die anderen Lauchgewächse wie Zwiebeln, schützen die Erdbeeren vor Pilzerkrankungen wie Grauschimmel (Botritis). Auch Borretsch, der fördert den Blütenansatz wenn man ihn in die Nähe pflanzt, Buschbohnen, Dill, Feldsalat, Kopfsalat, Melde, Rauke, Ringelblumen, Salat, Spinat und Tagetes sind als Nachbarn willkommen. Tagetes und Ringelblumen fördern zum Beispiel die Bodengesundheit, indem sie unter anderem schädliche Nematoden bekämpfen.
Bienenfreund, Kartoffeln, Kohlarten, Hülsenfrüchte und Tomaten sind nicht gut in der Fruchtfolge weil sie z.T. dieselben Bodenpilze, Drahtwürmer und Nematoden fördern, die auch die Erdbeerpflanzen schädigen.
Fruchtfolge
Erdbeeren sollten nur etwa alle 3 bis 4 Jahre an der selben Stelle wachsen, danach lässt der Ertrag und die Gesundheit der Pflanzen nach. Kartoffeln sind als Vorgänger und Nachfolger schlecht, da sie die selben Nematoden und Pilzkrankheiten bekommen wie die Erdbeere. Lauch als Vorgänger ist gut.
Sorten
Es gibt weltweit etwa 1000 Sorten und etwa 100 davon in Deutschland. Und entsprechend viele Sortenvergleiche und Empfehlungen im Internet und Büchern.
Pflege und Düngung
Ab Anfang Juli Stroh unter und um die Erdbeerpflanzen auslegen, damit die Früchte keinen Bodenkontakt haben, so können sie besser abtrocknen nach Regen. Das schützt vor Botritis, dem gefürchteten Grauschimmel.
Düngen tut man die Pflanzen im Herbst nach der Ernte. Die neuen Fruchtanlagen werden nämlich dann gebildet. Mit Humus, am besten Laubhumus und organischem Dünger oder gut abgelagertem Tiermist düngen. Kompost enthält wohl zu viele Salze, das vertragen die Pflanzen nicht so gut.
Ob das stimmt kann ich nicht genau sagen, da ich anderswo gelesen habe das eine Mischung aus Gartenerde, Kompost und Pflanzerde aus dem Sack als Substrat für Erdbeerpflanzen super funktioniert. Manchmal ist es schwierig an zuverlässige Informationen zu kommen, da hilft wohl nur ausprobieren. 😅🍓
Auch die „Kindl“ also die Ableger sollte man dann entfernen, damit die Pflanzen nicht ihre Kraft in deren Wachstum stecken. Außer man möchte Ableger machen im 3. Standjahr. Dazu pflanzt man schon ab Frühling, die Ableger die man möchte, wenn sie Wurzelbildung zeigen, noch an der Mutterpflanze in Töpfchen mit Pflanzerde. Bis zum Herbst haben sie dann ausreichend Wurzeln gebildet und können von der Mutterpflanze getrennt werden. Im Herbst pflanzt man diese dann an einer anderen Stelle im Garten ein damit sie neue Erde bekommen. Die alten Pflanzen kann man dann entfernen. Ab dem 4 Jahr geht der Ertrag wohl deutlich zurück. Wenn man den Platz nicht braucht auf dem die alten Erdbeeren stehen kann man sie ja noch weiter beernten und schauen wie dramatisch der Ertrag zurückgeht?
Ernte und Verarbeitung
Zur Ernte sagen wir nur soviel: Lasst es euch schmecken solange die Erdbeersaison dauert! Man sollte alle 2 bis 3 Tage durchgehen und die reifen Erdbeeren ernten und Kranke entfernen. Je nach Fläche, die man mit Erdbeeren bepflanzt hat, kann in der Haupterntezeit eine ordentliche Menge pro Durchgang zusammenkommen. Im Kühlschrank halten sie sich etwa 3 Tage, so kann man z.B. die Erdbeeren von 2 Erntetagen zusammen verarbeiten und hat genug zusammen um z.B. Erdbeermarmelade zu kochen oder auch mal Erdbeereis zu machen. Erdbeeren kann man auch einfrieren, sie werden beim Auftauen zwar matschig, aber für ein Kompott oder späteres Marmeladekochen sind sie noch prima. Weil, wochenlang jeden Tag nur Erdbeerkuchen oder Erdbeeren mit Sahne zu essen schafft der größte Erdbeerfan nicht. 🍓
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- Erdbeerspinat
Erdbeerspinat
Allgemeines
Erdbeerspinat (Chenopodium foliosum) ist heimisch und Ähriger Erdbeerspinat (Chenopodium capitatum) stammt aus Nordamerika. Sie unterscheiden sich hauptsächlich darin wie die Früchte am Stängel sitzen. Im Anbau und der Verwendung sind sie nahezu identisch, weswegen wir sie (vorerst) zusammenfassen.
RukiMedia/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Mitte März bis Ende April. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 40 Tagen etwa Anfang Mai beginnen und geht bis Mitte Juni.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Ernte und Verarbeitung
Die Blätter können wie Spinat verwendet werden und schmecken auch sehr ähnlich. Sie können ab etwa 6 Wochen nach der Aussaat beerntet werden bis zum Einsetzen der Blüte. Danach schmecken sie nicht mehr so gut. Im August reifen die Früchte, die zwar essbar sind aber etwas fad Richtung Rote Bete schmecken. Sie können zum Dekorieren von Speisen verwendet werden. Frisch nach der Frucht wachsende Blätter schmecken dann wieder besser.
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- Erdmandel
Erdmandel
Allgemeines
Die Erdmandel gilt als Neophyt, das heißt sie kann sich unkontrolliert ausbreiten und heimische Pflanzen verdrängen. Deshalb sollte man dafür sorgen, dass sie nicht 'entkommen' kann. Indem man sie mit einer Wurzelsperre im Zaum hält oder sie gleich nur im Topf oder Hochbeet anbaut.
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Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Verpflanzen ins Beet von Mitte April bis Mitte Juni. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte März und Mitte Mai. Die Ernte beginnt etwa Anfang November und geht bis Mitte April im nächsten Jahr.
Fruchtfolge
Aufgrund der fehlenden Verwandtschaft zu anderen bei uns genutzten Pflanzen gibt es wohl keine nennenswerten Kulturfolgeerscheinungen. Bei anderen Erfahrungen können wir gerne die Erkenntnisse eintragen.
Ernte und Verarbeitung
So einfach sie sich anbauen lässt, die Ernte ist leider etwas umständlich. Sie werden erst nach Frosteinwirkung geerntet. Dann müssen sie relativ aufwändig wiederholt gewaschen werde, bis man sie von Erde und kleinen Steinen getrennt hat. Zum Glück schwimmen die kleinen Knötchen und man kann sie dann an der Wasseroberfläche abschöpfen.
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- Etagenzwiebel
Etagenzwiebel
Allgemeines
Die mehrjährige Etagenzwiebel bildet keine Blüten aus sondern direkt kleine Brutzwiebeln in Büscheln. Aus diesen wachsen auch wieder Schlotten also Zwiebelblätter und man kann sie auch direkt ernten. Sonst wachsen an deren Enden auch wieder Zwiebelchen. Das sind dann die Etagen. Sie biegen sich dann vom Eigengewicht irgendwann auf den Boden wo die Zwiebeln dann Wurzeln bilden und anwachsen und einen neuen Horst bilden. Da kommt dann der Name Ewige Zwiebel her.
Jen duMoulin/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Verpflanzen ins Beet von Ende Februar bis Ende März. Die Ernte beginnt etwa Ende April und geht bis Ende Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Per Aussaat kann man die Etagenzwiebel nicht vermehren, da sie ja keine Blüten und somit auch keine Samen ausbildet. Man kann sie nur über die Brutzwiebeln direkt pflanzen. Man pflanzt sie etwa 5 cm tief mit 30 cm Abstand. Man kann sie auch gut im Topf pflanzen, das sieht auch sehr interessant aus mit den herabhängenden Etagen.
Standort und Boden
Sie gedeihen auf fast jedem Boden, nur zu nass darf er nicht sein. Sie mag es gerne sonnig.
Nachbarschaft
Nicht neben andere Lauchgewächse pflanzen.
Feldsalat und Erdbeeren sind gute und Gurken und Mini-Gurken (Melothria) sind sehr gute Nachbarn.
Fruchtfolge
Mit sich selbst und anderen Zwiebelgewächsen mind. 3 Jahre Pause einhalten.
Pflege und Düngung
Düngen braucht man sie nicht. Sie sind als Schwachzehrer sehr genügsam. Regelmäßiges Beernten fördert dass Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen. Alle 4 Jahre sollte man die Horste teilen und woanders einpflanzen um Krankheiten und Bodenermüdung vorzubeugen.
Ernte und Verarbeitung
Ernten kann man sowohl die ausgewachsenen Schloten und Zwiebeln der im Boden wachsenden als auch der in der Luft wachsenden Zwiebeln. Die Brutzwiebeln kann man wie Silberzwiebeln einlegen. Und auch die jungen, noch kleinen Brutzwiebeln mitsamt Blättern kann man einfach mit in die Pfanne hauen wie Frühlingszwiebeln. Und das kann man alles vom Frühjahr bis zum Herbst.
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- Feldsalat
Feldsalat
Allgemeines
Der Feldsalat ist ein typischer Wintersalat, nussig schmeckend und voller Mineralstoffe und Vitamine, sehr gut in der dunkleren Jahreszeit.
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Er ist eine optimale Vor- und Nachkultur, da er auch bei etwas kühleren Temperaturen wächst und deshalb am besten im Frühjahr, im Herbst oder in Überwinterungskultur angebaut wird. Ebenso gut wächst er im Gewächshaus.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FrühlingDirektsaat von Anfang März bis Mitte April. Verpflanzen ins Beet von Mitte März bis Ende April. Vorziehen etwa 28 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte Februar und Ende März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 70 Tagen etwa Mitte April beginnen und geht bis Mitte Juni.
HerbstDirektsaat von Mitte Juli bis Mitte August. Verpflanzen ins Beet von Ende Juli bis Ende August. Vorziehen etwa 28 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Juni und Ende Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 70 Tagen etwa Anfang September beginnen und geht bis Ende Oktober.
WinterDirektsaat von Anfang September bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Mitte September bis Anfang Oktober. Vorziehen etwa 28 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte August und Anfang September. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 70 Tagen etwa Anfang November beginnen und geht bis Mitte Januar im nächsten Jahr.
GewächshausDirektsaat von Mitte Januar bis Mitte März. Verpflanzen ins Beet von Anfang Februar bis Mitte März. Vorziehen etwa 28 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang Januar und Mitte Februar. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 70 Tagen etwa Anfang März beginnen und geht bis Mitte Mai.
Gewächshaus 2Direktsaat von Mitte September bis Ende Oktober. Verpflanzen ins Beet von Anfang Oktober bis Ende Oktober. Vorziehen etwa 28 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang September und Ende September. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 70 Tagen etwa Anfang November beginnen und geht bis Mitte Januar im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Du kannst Feldsalat direkt ins Beet säen oder vorziehen und später auspflanzen. Die Aussaat gelingt am besten in Reihen mit etwa 5 cm Abstand oder in Doppelreihen, wobei zwischen den Reihen je nach Sorte zwischen 10–20 cm Platz bleiben sollte. Die Aussaat ist auch breitwürfig möglich, hierfür sollte das Beet jedoch frei von Unkräutern sein.
Säe die Samen etwa 0,5–1 cm tief aus, halte die Erde in den ersten Wochen gleichmäßig feucht und schütze sie bei Bedarf mit Vlies. Feldsalat keimt zuverlässig bei 16–18°C. Eine Keimung ist ab 5°C möglich, braucht aber Geduld: Manchmal dauert es bis zu drei Wochen, bis sich die ersten Blätter zeigen. Temperaturen über 20°C hemmt die Keimung.
Man kann die kleinen Salate auch vorziehen und nach etwa vier Wochen auspflanzen. Geschickt sind dafür kleine Erdpresstöpfchen oder Quickpotplatten, alternativ gehen auch Eierkartons. In diese kann man 4 Samen pro Vertiefung legen und die Pflänzchen vor dem Auspflanzen auseinanderschneiden.
Standort und Boden
Sonnig sollte der Feldsalat stehen, er ist aber genügsam was den Boden betrifft. Je mehr Sonne er bekommt, desto kräftiger wächst er. Ansonsten nimmt er es mit fast jedem Boden auf – Hauptsache, dieser ist locker, nicht zu schwer und bleibt in der Keimphase feucht. Kalkhaltige Böden sind ein Plus, aber kein Muss. Da Feldsalat kaum Nährstoffe braucht, fühlt er sich als Nachkultur besonders wohl, wenn die Vorkultur bereits das meiste aus dem Boden geholt hat. Ideal, um Lücken im Beet clever zu nutzen!
Nachbarschaft
In der Mischkultur ist Feldsalat ein unkomplizierter Partner. Besonders gerne wächst er neben Erdbeeren, Fenchel, Radieschen und Zwiebeln – sie gelten unter anderem als gute Nachbarn.
Die Nachbarschaft zu Kohlgemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Chinakohl, Wirsing und Kohlrabi ist Umstritten. Sie werden oft als gute Nachbarn eingeordnet – als Unterpflanzung und mit dem Hinweis das sie nicht in Konkurrenz um Nährstoffe stehen. Bei der Einordnung als schlechte Nachbarn sind keine Gründe angegeben.
Fruchtfolge
Feldsalat ist zwar weitgehend selbstverträglich, aber aus Gründen der Pflanzengesundheit empfiehlt es sich trotzdem, das Beet regelmäßig zu wechseln.
Du kannst Feldsalat als Nachkultur nach Tomaten, Gurken oder anderen Hauptkulturen im Spätsommer oder Herbst säen. Als Vorfrucht punktet Feldsalat mit seinem feinen Wurzelwerk und seiner kurzen Kulturdauer – er macht Platz für die nächste Kultur und hinterlässt einen lockeren Boden.
Hülsenfrüchte und Salate als Vorkultur solltest du allerdings vermeiden.
Sorten
Die Sortenvielfalt beim Feldsalat ist groß: Es gibt robuste Wintertypen mit festen, dunkelgrünen Blättern sowie zarte, hellgrüne Varianten für die Herbsternte. Einige Sorten sind besonders widerstandsfähig gegen Falschen Mehltau oder vertragen Frost besonders gut. Manche Sorten sind besonders für den Anbau unter Glas geeignet, andere glänzen mit schnellem Wachstum oder einzigartiger Blattfärbung.
Pflege und Düngung
Feldsalat ist pflegeleicht und braucht nur wenig Aufmerksamkeit. Halte die Beete möglichst unkrautfrei und gieße zurückhaltend, damit die Blätter trocken bleiben und Pilzkrankheiten keine Chance haben. Im Sommer kann Trockenheit die Keimung erschweren – also den Boden vor der Aussaat gut befeuchten! Überwinternde Pflanzen solltest du mit Vlies oder Tannenreisig abdecken, wenn Frostgefahr unter -15 °C droht. Einmaliges Hacken nach dem Anwachsen reicht meist aus, und mit etwas Brennnesselsud kannst du die Pflanzen zusätzlich stärken.
Krankheiten und Schädlinge
Feldsalat ist grundsätzlich robust, aber wie alle Salate kann er von Pilzkrankheiten wie Falschem Mehltau oder Botrytis befallen werden – vor allem bei feuchtem Wetter oder dichter Pflanzung. Achte darauf, nur die Erde zu gießen und nicht die Blätter. Ein zu dichter Stand fördert ebenfalls Krankheiten und Blattlausbefall. Im Gewächshaus ist ein regelmäßiges Lüften wichtig. Gegen samenbürtige Krankheiten hilft es, das Saatgut mit heißem Wasser zu behandeln.
Ernte und Verarbeitung
Feldsalat kann, je nach Aussaatzeit, schon 5–7 Wochen nach der Aussaat geerntet werden. Ernte am besten an frostfreien Tagen und schneide die Blattrosetten knapp über dem Boden ab oder zupfe einzelne Blätter, damit die Pflanze nachwachsen kann. Die Blätter sollten möglichst frisch verzehrt werden, da sie schnell welken. Im Kühlschrank hält sich gewaschener, in feuchtes Tuch eingeschlagener Feldsalat bis zu einer Woche. Kurz ins Wasser gelegt, wird er wieder knackig.
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- Fenchel
Fenchel
Allgemeines
Fenchel eignet sich eigentlich nur für den zeitigen Frühjahrsanbau und den Herbstanbau. Über 24 Grad geht er in die Blüte und verholzt. Daher ist der Sommeranbau sehr schwierig. Er ist ein beliebtes Gemüse bei Kindern, da er gegart recht süß schmeckt. Als Heilmittel wird er heute noch bei Blähungen, gegen Husten und als Beruhigungsmittel eingesetzt.
pilialoha/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FrühlingDirektsaat von Mitte Februar bis Mitte April. Verpflanzen ins Beet von Mitte März bis Mitte Mai. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte Februar und Mitte April. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 100 Tagen etwa Mitte Mai beginnen und geht bis Mitte Juli.
HerbstDirektsaat von Mitte Juni bis Mitte Juli. Verpflanzen ins Beet von Mitte Juli bis Mitte August. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte Juni und Mitte Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 100 Tagen etwa Mitte September beginnen und geht bis Mitte Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Die Fenchelpflanzen am besten vorziehen. Etwas Kompost mit ins Pflanzloch geben. Wenn sie dann groß genug sind mit etwa 30 mal 30 cm Abstand, dabei nicht zu tief, auspflanzen.
Standort und Boden
Er mag einen kalkhaltigen, nährstoffreichen, humosen Lehmboden in voller Sonne.
Nachbarschaft
Die Nachbarschaft mit Dill sollte vermieden werden. Tomaten sind gute Nachbarn. Buschbohnen kann man zwischen die abgeernteten Fenchelpflanzen säen. Die Fenchelpflanzen treiben dann nochmal mehrere kleine Knollen aus.
Fruchtfolge
Als Vorgänger ist Spinat gut. Als Nachfolger haben sich Buschbohne, Endivie und Salat bewährt.
Sorten
Bei den Sorten muss man genau schauen wann man den Fenchel anbauen möchte. Traditionell baut man ihn im Herbst an. Nach den Sorten, die man auch im Frühling anbauen kann muss man suchen.
Pflege und Düngung
Außer in gut gedüngten Beeten ist eine Gabe von Brennesselbrühe bei Knollenbildung empfehlenswert. Regelmäßig gießen und unkrautfrei halten.
Um zarte weiße Knollen zu erhalten sollte man etwa 2 Wochen vor der Ernte die Pflanzen anhäufeln. Und zwar so, dass die Knolle nicht ganz bedeckt ist sondern die Spitzen gerade noch so rausschauen.
Ernte und Verarbeitung
Bei der Ernte schneidet man die Knollen am Wurzelhals ab und kürzt die Blätter auf etwa 8 cm ein. So kann man sie gut 2 Wochen im Kühlschrank lagern. Bis zum Spätwinter halten sie sich, wenn man sie im kalten Keller oder im Frühbeet in feuchten Sand einschlägt.
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- Feuerbohne
Feuerbohne
Allgemeines
Die Feurbohne hat ihren Namen, da sie leuchtend rote Blüten hat, die sehr dekorativ im Gemüsegarten sind. Ihre Hülsen, auch Fisolen genannt sind mit einem weichen Flaum bedeckt, der aber beim Kochen verschwindet, was ihr wohl den weiteren Namen Wollbohne einbrachte. 
Peter Turner Photography/Shutterstock.com
Sie ist mit den Stangenbohnen und den Buschbohnen nahe verwandt. Und wie die Stangenbohnen braucht sie ein Rankgerüst an der sie hochwachsen kann.
Sie stammt wie die anderen Gartenbohnen aus Südamerika ist deshalb kälteempfindlich und sollte erst nach den letzten Nachtfrösten draußen gepflanzt werden.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Ende April bis Ende Mai. Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juni. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte April und Mitte Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 90 Tagen etwa Ende Juli beginnen und geht bis Ende Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Die Feuerbohne braucht ein Rankgerüst zum Hochwachsen. Dieses sollte vor dem Säen stehen. Bewährt haben sich verschiedene Stäbe, wie Bambusstäbe, auch Tonkinstäbe genannt oder Baustahlstangen oder klassische Bohnenstangen, z.B. aus Fichte, die Tipiartig aufgestellt werden. Aber auch als Reihe, immer rechts und links eine Stange, die oben über eine lange Stange verbunden sind kann man sie gut anpflanzen. Im Internet gibt es viele tolle Beispiele. Wenn das Gerüst stabil steht, setzt man jetzt um jede Stange 6 bis 8 Bohnen etwa 2 cm tief und wässert sie gründlich. Die Reihen- und Pflanzabstände beziehen sich hier auf den ungefähren Abstand der Pflanzstäbe, da die Samen ja zu um diese herum gelegt werden. Bei großer Schneckenfraßgefahr kann man die Feuerbohnen auch vorziehen. Etwa Mitte April immer 6 Samen in einen Topf im Kreis legen. Diese dann Mitte Mai auspflanzen. Die Sämlinge vorsichtig auslösen und rund um die Stangen pflanzen und in der Winderichtung darum legen.
Standort und Boden
Sie kommt mit den meisten Böden gut zurecht. Nur gut aufgelockert sollte er sein und während der Kulturzeit sollte man auch mal vorsichtig lockern, falls der Boden verhärten sollte. So kann Wasser besser an die Wurzeln gelangen.
Nachbarschaft
Lauchgewächse, das heißt, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und so weiter mag die Feuerbohne nicht als Nachbarn.
Fruchtfolge
Andere Hülsenfrüchte sich selbst, außerdem Salat, Kartoffeln, Spinat und Möhren mag sie nicht als Vorgänger. Und als Nachfolger sind wieder Hülsenfrüchte, Lauchgewächse und Feldsalat nicht so gut.
Pflege und Düngung
Als Hülsenfrucht/Leguminose kann sie mithilfe von Knöllchenbakterien an den Wurzeln Lufstickstoff binden und nutzen. Darum braucht man die Feuerbohne auch nicht düngen. Eine leichte Kompostgabe im Frühjahr vor der Pflanzung ist aber nicht verkehrt. Bei trockener Witterung ein, zwei mal die Woche kräftig wässern.
Ernte und Verarbeitung
Wenn die ersten grünen Hülsen eine ansprechende Größe haben, die Bohnen sollen sich nur leicht abzeichnen, kann man mit den der laufenden Ernte beginnen. Ab dann sollte man alle 2 bis 3 Tage die Fisolen pflücken. Das fördert auch den Ertrag. Die Bohnen kann man gut eine Woche im Kühlschrank aufbewahren. Wenn man gerade zu viele Bohnen geerntet hat und sie sich schon im Kühlschrank stapeln kann man sie gut vorgekocht einfrieren oder nach leckeren Rezepten einkochen. Natürlich kann man auch die Samenreife abwarten, die ist erreicht wenn die Hülsen ganz trocken sind. Wir haben so lange Bohnenstangen, dass oben immer Bohnen ausreifen, da wir an die einfach nicht rankommen. Die ausgelösten Bohnen noch mal gut nachtrocknen lassen und luftig z.B. in Säckchen eingepackt lagern. Sie sind dann gut 2 Jahre haltbar. Bohnen müssen vor dem Verzehr gekocht werden, sie sind sonst giftig.
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- Flower Sprouts
Flower Sprouts
Allgemeines
Flower Sprouts sind eine relativ neue Züchtung aus Großbritannien. Eine Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl, mit leicht nussigem Geschmack. Sie sehen aus wie locker geöffnete Rosenkohlsprossen, die auch an einem langen Stiel wachsen, oft mit grün-violetter Färbung. In der Pflanzung und Pflege unterscheiden sie sich kaum vom Rosenkohl.
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Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Ende März bis Mitte Mai. Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Ende Juni. Vorziehen etwa 60 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte März und Ende April. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 165 Tagen etwa Ende Oktober beginnen und geht bis Mitte März im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Man kann ab Mitte/Ende März direkt säen, aber Vorziehen von Anfang bis Mitte März ist zu bevorzugen. Man kann die Pflanzen dann Anfang bis Mitte Mai nach ein paar Tagen Abhärtung, ins Beet auspflanzen. Man kann schon bei der Pflanzung eine kleine Portion organischen Dünger mit ins Pflanzloch geben.
Standort und Boden
Als Starkzehrer bevorzugen sie einen gut mit Kompost versorgten guten Gartenboden in sonniger Lage. Kohlpflanzen mögen kein sauren Böden, dann gegebenenfalls kalken.
Nachbarschaft
Die Nachbarschaft zu Zwiebelgewächen kann zu Wachstumsstockungen führen. Und die Nachbarschaft zu Erdbeeren und einigen anderen behagt im auch nicht so. Aber zum Beispiel zu Paprika, Feldsalat und Radicchio kann man ihn pflanzen.
Fruchtfolge
Wie immer sollte man dieselbe Pflanze einige Jahre nicht mehr am selben Ort pflanzen und auch die nächsten Verwandten wie hier die Kohlgewächse sind nicht gut als Vorgänger oder Nachfolger. Auch Vertreter der Lauchgewächse und noch ein paar andere vertragen sich hier nicht mit den Kohlpflanzen. Es gibt aber mit der Pastinake, dem Mangold und der roten Bete doch ein paar, die daneben gepflanzt werden mögen.
Pflege und Düngung
Um sie vor dem Kohlweißling oder der weißen Fliege zu schützen kann man z.B. Sellerie zwischen die Kohlpflanzen pflanzen oder sie mit Pflanzenschutznetzen bedecken. Ein zwei Düngergaben mit organischem Dünger und/oder Gießen mit Pflanzen-brühen oder -jauchen helfen die notwendigen Nährstoffe bereitzustellen und die Pflanzen gesund zu erhalten. Im Hauptwachstum immer ausreichend gießen.
Ernte und Verarbeitung
Je nach Witterung und entsprechendem Wachstum kann man die Röschen vom Spätherbst bis zum Frühjahr bei frostfreiem Wetter ernten. Man erntet von unten nach oben und es wachsen ständig neue nach. Im Frühjahr kann man dann auch den an der Spitze entstehenden kleinen „Wirsingkopf“ ernten und verarbeiten. Die zarten Röschen haben eine kurze Garzeit und eignen sich prima für ein schnelles Pfannengericht.
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- Frühlingszwiebel
Frühlingszwiebel
Allgemeines
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Anfang März bis Ende Mai. Die Ernte beginnt etwa Anfang April und geht bis Ende Dezember im nächsten Jahr.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Ernte und Verarbeitung
Man kann die Winterheckenzwiebel einjährig kultivieren, dann zieht man die ganze Pflanze aus dem Boden.
Oder man lässt das mehrjährige Gewächs stehen und schneidet, wie beim Schnittlauch, nur die Schlotten und verwendet diese. Geerntet werden kann so schon kurz nach dem Austrieb.
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- Gartenkresse
Gartenkresse
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Pflanzung 1Direktsaat von Mitte März bis Ende September. Die Ernte beginnt etwa Anfang April und geht bis Mitte Oktober.
GewächshausDirektsaat von Anfang Oktober bis Ende Dezember. Die Ernte beginnt etwa Mitte Oktober und geht bis Ende März im nächsten Jahr.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Gartenmelde
Gartenmelde
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Anfang März bis Anfang September. Die Ernte beginnt etwa Anfang April und geht bis Anfang Oktober.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Grünkohl
Grünkohl
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Mitte Mai bis Ende Juni. Verpflanzen ins Beet von Anfang Juni bis Ende Juli. Vorziehen etwa 60 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang April und Ende Mai. Die Ernte beginnt etwa Anfang September und geht bis Ende März im nächsten Jahr.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Ernte und Verarbeitung
Geerntet wir am besten erst nach Frosteinwirkung. Diese verbessert den Geschmack enorm.
Man erntet die Blätter am besten von unten nach oben nach Bedarf. Die untersten Blätter können etwas zäh sein, diese kann man dem Kompost anvertrauen.
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- Gurke
Gurke
Allgemeines
Die Gurke gehört zu den Kürbisgewächsen und wird schon seit über 3000 Jahren kultiviert. Sie stammt wie die Aubergine aus Indien. Daher auch ihr Wärmebedürfnis. Es gibt Gurkensorten, die nur im Gewächshaus gedeihen, das sind die meisten Schlangengurken. Also die typischen langen, glatten Salatgurken wie sie im Handel angeboten werden.
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Und es gibt Feldgurken und Einlegegurken, die man im Freiland am Boden liegend anbaut. Ein paar Schlangengurkensorten sind aber auch für das Freiland geeignet, brauchen dort aber eine Stütze, an der sie hochwachsen können.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Pflanzung 1Direktsaat von Mitte Mai bis Anfang Juli. Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juli. Vorziehen etwa 25 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte April und Mitte Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 60 Tagen etwa Ende Juni beginnen und geht bis Mitte Oktober.
GewächshausDirektsaat von Mitte April bis Anfang Juli. Verpflanzen ins Beet von Mitte April bis Anfang Juli. Vorziehen etwa 25 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte März und Anfang Juni. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 60 Tagen etwa Mitte Juni beginnen und geht bis Mitte Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Pflanzung1: Im Freiland kann man besonders die Feld- und Einlegegurken aber auch manche freilandgeeignete Schlangenkurke (Salatgurke) ab der 2. Maiwoche direkt säen. Auspflanzen vorgezogener Pflanzen erst nach den Eisheiligen, also eher Ende Mai.
Im beheizten Gewächshaus kann man damit schon einen Monat früher starten. Dabei sollten die Pflanzabstände im Gewächshaus etwas großzügiger sein, etwa 130 x 45 cm. Im Gewächshaus empfiehlt sich grundsätzlich die Gurken beispielsweise an Netzen hochzuleiten.
Das kann man im Freiland auch tun indem man zum Beispiel an einem Gerüst schräg ein grobmaschiges Gitter anbringt. So ist der freie Platz darunter noch für Salate (und anderes) nutzbar, die im Hochsommer über ein bisschen Schatten dankbar sind. Wir werden dazu einen Blogeintrag verfassen.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Pflege und Düngung
Gurken sind Starkzehrer und mögen sogar groben Kompost und halb verrotteten Stallmist der vor der Pflanzung ausgebracht wird. Auch ab und an einen Guß mit Beinwelljauche oder -brühe tut ihnen gut.
Vor allem aber ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig. Bei Wassermangel werden die Früchte bitter. Sie sind dann nicht nur ungenießbar sondern sogar giftig.
Gurkenpflanzen mögen kein kaltes Wasser.
Ernte und Verarbeitung
Lustiges Video zur Verwendung von Cucumber: https://www.youtube.com/watch?v=SdL0CsZLieo
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- Haferwurzel
Haferwurzel
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Mitte März bis Ende April. Die Ernte beginnt etwa Ende Oktober und geht bis Mitte April im nächsten Jahr.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Honigmelone
Honigmelone
Allgemeines
Melonen sind aufgrund ihrer Wärmebdürftigkeit etwas schwieriger im Anbau. Die Honig- oder auch Zuckermelonen sind ein klein wenig einfacher anzubauen als die Wassermelonen. Sie sind witzigerweise enger mit der Gurke verwandt als mit der Wassermelone und es gibt auch gurkenähnliche Zuckermelonen, die nicht süß schmecken und ähnlich der Gurke verwendet werden.
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Man hat Melonensamen in Ausgrabungen alter Siedlungen gefunden, die fast 6000 Jahre alt waren.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
FreilandVerpflanzen ins Beet von Ende Mai bis Ende Juni. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende April und Ende Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 130 Tagen etwa Ende August beginnen und geht bis Ende Oktober.
GewächshausVerpflanzen ins Beet von Ende April bis Ende Juni. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende März und Ende Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 130 Tagen etwa Mitte August beginnen und geht bis Mitte November.
Aussaat und Pflanzung
Die Samen am besten gleich in ein größeres Töpfchen mit Pflanzerde säen. Sie sollten nicht pikiert werden, da sie Wurzelverletzungen nicht vertragen.
Bitte mindestens zwei Pflanzen setzen. Die Früchte entwickeln sich nur bei Befruchtung durch eine andere Pflanze.
Standort und Boden
Das wärmeliebende Gewächs gedeiht hierzulande am ehesten im Gewächshaus oder einem Mistbeet. Ein Mistbeet ist eine besondere Art von Frühbeetkasten in dem als untere Schicht unreifer Mist eingebracht wird. Bei dessen weiterer Zersetzung entsteht Wärme. Quasi eine natürliche Fussbodenheizung.
Man sollte am besten immer frühreifende Sorten verwenden um sicher zu gehen, dass die Früchte auch bei uns ausreifen.
Im Gegensatz zur Wassermelone vertragen Honigmelonen es aber in mehr Gegenden ins Freiland gepflanzt zu werden, es muss nicht immer Weinbauklima sein. Im Freiland einen windgeschützten Platz wählen, eventuell mit einer Bodenabdeckung aus schwarzer Folie und einem Folientunnel darüber. Sie lassen sich auch in einem großen Topf, geschützt auf Balkon oder Terrasse pflanzen.
Die Pflanze benötigt einen humosen Boden mit hohem Wasserspeichervermögen.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Pflege und Düngung
In warmen Lagen nicht nötig aber in ungünstigeren Lagen empfiehlt es sich die Zuckermelonenpflanzen zu beschneiden.
Pro Pflanze 3 bis 5 Früchte stehen lassen und die Triebe dann etwa 3 Blätter nach der letzten Frucht kürzen.
Man kann Zuckermelonen im Gewächshaus an einer Schnur aufleiten. Man sollte dann aber die Früchte mit einem Netzbeutel gegen Abreißen sichern. Und sie im Gewächshaus ebenfalls beschneiden. Wenn die Pflanze 4 Blätter hat, auf 2 Blätter zurückschneiden und an den Seitentrieben auch immer nur 2 Blätter stehen lassen.
Während des Fruchtwachstums muss regelmäßig mit nicht zu kaltem Wasser gegossen werden. Wenn die Endgröße erreicht ist und die Frucht nur noch ausreift sollte man es mit dem Gießen nicht mehr übertreiben, sonst kann es passieren das sie aufreißt.
Ernte und Verarbeitung
Leider hat jede Sorte etwas andere Reifezeichen. Bei allen gemeinsam ist ein starker Duft ein gutes Reifezeichen. Un wenn am Stängel ein Riß zu erscheinen beginnt.
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- Kartoffel
Kartoffel
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Verpflanzen ins Beet von Anfang April bis Ende Mai. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang März und Ende April. Die Ernte beginnt etwa Anfang September und geht bis Ende Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Will man sich nicht gerade mit der Zucht neuer Sorten beschäftigen, sät man Kartoffeln normalerweise nicht aus Samen, sondern pflanzt (vorgekeimte) Saatkartoffeln. Die Saatangaben beziehen sich daher auf das Setzen von Kartoffeln.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Für die meisten Gemüse sind Kartoffeln gute Vorgänger, da sie einen guten tiefengelockerten Boden hinterlassen. Beim Anlegen neuer Beete wurden auch früher deswegen Kartoffeln als erstes Gemüse angebaut.
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- Kichererbse
Kichererbse
Allgemeines
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Mitte Mai bis Mitte Juni. Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juni. Vorziehen etwa 21 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende April und Ende Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Ende Juni beginnen und geht bis Ende September.
Aussaat und Pflanzung
Bessere Aussichten haben die Pflänzchen, wenn man sie in Töpfen vorzieht.
Standort und Boden
Sie mag am liebsten sandigen, nährstoffarmen Boden. Mit schweren, nassen Böden kommt sie nicht klar. Warm und geschützt sollte der Standort sein.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Sorten
Auf früh reifende Sorten achten.
Pflege und Düngung
Sie brauchen keinen Dünger und kommen mit Trockenheit gut zurecht.
Selbst eignen sie sich aber als Gründüngung und hinterlassen, wie andere Hülsenfrüchte auch, einen mit Stickstoff angereicherten Boden und sind deshalb eine gute Vorkultur für verschiedene Starkzehrer.
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- Knoblauch
Knoblauch
Allgemeines
Seit Jahrtausenden ist Knoblauch aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Seine Würzkraft ist für viele Gerichte auf der ganzen Welt mittlerweile unentbehrlich. Und auch als Heilpflanze macht er eine gute Figur. Er wirkt vorbeugend vor Herzkreislauferkrankungen indem er die Blutfettwerte unter anderem manche Cholesterinwerte senkt. Den Blutdruck senkt er auch. Er auch wirkt antibakteriell und wird traditionell bei Erkältungsbeschwerden eingesetzt.
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Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
WinterDirektsaat von Anfang September bis Ende Oktober. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte Juni beginnen und geht bis Ende Juli im nächsten Jahr.
FrühlingDirektsaat von Mitte Februar bis Mitte März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte Juli beginnen und geht bis Mitte August.
Frühling 2Direktsaat von Mitte März bis Mitte April. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Anfang Juli beginnen und geht bis Ende Juli.
Winter 2Direktsaat von Anfang Oktober bis Ende Oktober. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Anfang Juni beginnen und geht bis Ende Juni im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Frühling und Winter: Stecken von Zehen
Frühling 2 und Winter 2: Pflanzen von Bulbillen (Brutzwiebeln)
Man kann Knoblauch entweder über das Stecken von Knoblauchzehen oder über das Pflanzen von Brutzwiebeln vermehren. Das Stecken der Zehen geht schneller, dafür bleiben die Knollen aber meist kleiner und die Pflanzen sind etwas weniger robust. Für das Stecken der Zehen gehen bis zu 20 % der Ernte drauf. Die Bulbillen gibt es einfach so. Beides, Stecken wie Pflanzen, kann man mit den entsprechenden Sorten sowohl im Frühjahr als auch im Herbst.
Stecken tut man entweder von März bis April und kann dann im Juli desselben Jahres ernten oder von September bis Oktober und erntet dann ab Juni des darauffolgenden Jahres. Diese Knollen sind dann auch schon etwas größer, als die des Frühjahrsanbaus.
Beim Pflanzen von Bulbillen bilden sich im ersten Jahr sogenannte Rundlinge und erst im zweiten Jahr wieder Knollen. Die Pflanzen sind robuster und bringen größere Knollen hervor.
Bei Pflanzung im Frühjahr setzt man Anfang März bis Ende April die Brutzwiebeln auf eine Tiefe von 5 cm, auf einen Abstand von 10 cm wenn man die Pflanzen gleich in der Erde lassen möchte bis aus den Rundlingen dann Knollen geworden sind. Wenn man sie als Rundlinge herausnehmen und neu pflanzen will setzt man sie auf 3 cm Abstand. Bei ersterem sind die Knollen dann im Folgejahr im Juli fertig. Bei zweiteren auch, man muss sie nur im Oktober nochmal woanders auf 10 cm Endabstand einpflanzen.
Bei der Herbstpflanzung im Oktober ist es das gleiche was die Abstände angeht. Beim Belassen der Rundlinge sind die Knollen dann erst im übernächsten Jahr im Juni fertig. Beim Ausgraben sind sie auch erst im übernächsten Jahr fertig aber man muss sie im Herbst des darauffolgenden Jahres nochmal pflanzen.
Also für mich die klare Entscheidung die Brutzwiebeln im Frühjahr zu pflanzen. Bei der Wahl ob man sie in der Erde belässt kommt es darauf an ob sie im nächsten Jahr an derselben Stelle stehen bleiben können. Die Faulheit würde es danken.
Standort und Boden
Er bevorzugt lehmig-humosen Boden in voller Sonne. Der Standort darf ruhig gut luftig sein, das vertreibt die Knoblauchfliege.
Nachbarschaft
Die Nachbarschaft zu Salaten, Tomate, Erdbeeren Möhren, Gurken sowie Melothria und Möhren ist zu empfehlen. Zu Vertretern der Lauchgewächse und Erbsen eher nicht.
Fruchtfolge
Als Vorgänger sind Hülsenfrüchte optimal. Auch Rüben und Kürbisgewächse sind nicht schlecht. Aber Kartoffeln und Lauchgewächse sind nicht gut.
Als Nachfolger sind Erbsen, Linsen und Lauchgewächse nicht so gut.
Pflege und Düngung
Knoblauch ist ein Mittelzehrer. Über ein gut mit Kompost versorgtes Beet freut er sich. Auch mit einer Brennesselbrühe oder ähnlichem gießen tut ihm gut. Ansonsten mehrmals vorsichtig hacken und unkrautfrei halten oder auch Mulchen mit Rasenschnitt ist zu empfehlen.
Ernte und Verarbeitung
Ernten kann man den Knoblauch wenn knapp 2/3 des Laubs gelb oder umgeknickt sind. Dann mit einer Grabegabel neben der Pflanze einstechen und vorsichtig den Boden lockern. Am Besten bei trockenem Wetter. Die Pflanzen danach noch einige Tage an einem luftigen Ort trocknen lassen. Dazu entweder auslegen oder gebündelt aufhängen. Schon geöffnete Knollen sind nicht so gut lagerfähig und sollten zuerst verbraucht werden. Ansonsten ist der Knoblauch an einem dunklen kühlen Ort wie einem kalten Kellerraum bis zu 8 Monate haltbar.
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- Knollensellerie
Knollensellerie
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juli. Vorziehen etwa 60 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte März und Mitte Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 130 Tagen etwa Mitte Juli beginnen und geht bis Ende Oktober.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Kohlrabi
Kohlrabi
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
GewächshausDirektsaat von Mitte Januar bis Mitte Juli. Verpflanzen ins Beet von Mitte Februar bis Mitte August. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte Januar und Mitte Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte April beginnen und geht bis Ende Oktober.
FreilandDirektsaat von Anfang April bis Mitte Juli. Verpflanzen ins Beet von Mitte April bis Mitte August. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte März und Mitte Juli. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 120 Tagen etwa Mitte Juni beginnen und geht bis Ende Oktober.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Kopfsalat
Kopfsalat
Allgemeines
Ein Garten ohne eigenen frischen Salat ist nur halb ein Garten. Den Kopfsalat, wie auch die anderen Vertreter der Gartensalate kann man direkt säen oder vorziehen. Im Frühjahr empfiehlt sich das Vorziehen und im Sommer eher die Direktsaat, da die Salatpflanzen so viel längere Wurzeln bilden und somit eine bessere Wasserversorgung haben und weniger schnell „schießen“, d.h. in die Blüte gehen und bitter werden. Der Kopfsalat, auch Buttersalat oder in Österreich, Häuptlsalat genannt ist eine Form des Gartensalats. Die stark gestauchte Sprossachse bildet den rundlichen Kopf, da die Blätter dadurch nahe beieinander liegen.
Smileus/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
SommerDirektsaat von Ende März bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Ende März bis Mitte September. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Februar und Mitte August. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Ende Mai beginnen und geht bis Mitte Oktober.
WinterDirektsaat von Mitte September bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Anfang Oktober bis Mitte Oktober. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang September und Mitte September. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte April beginnen und geht bis Ende April im nächsten Jahr.
GewächshausDirektsaat von Ende Februar bis Ende März. Verpflanzen ins Beet von Ende Februar bis Mitte April. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Januar und Mitte März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte März beginnen und geht bis Ende Mai.
Aussaat und Pflanzung
Etwa ab Ende März kann man den Kopfsalat in den meisten Regionen direkt ins Beet säen, es empfiehlt sich im Frühjahr aber vorzuziehen, das kann man dann schon einen Monat früher, ab Ende Februar. Dann kann man Anfang April schon die ersten Salate ins Freiland setzen. Man sollte sie aber abhärten, d.h. langsam an die Sonne und die Außentemperaturen gewöhnen, indem man sie über mehrere Tage immer länger nach draußen stellt. Salate setzt man bei der Pflanzung etwas höher als sie im Topf gewachsen sind, sonst können sie von unten her verfaulen.
Standort und Boden
Ein sonniger bis (im Hochsommer) halbschattiger Standort wird benötigt. Im Frühjahr und Herbst lieber vollsonnig. Kopfsalat ist recht anspruchslos und gedeiht auf den meisten Böden, solange sie nicht zu sauer sind. Eine gute Wasserversorgung ist wichtig aber Staunässe verträgt er nicht.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Sorten
Bei den Sorten muss man darauf achten was in der Beschreibung steht. Manche sind nur für den Frühjahrsanbau geeignet und andere für den Sommeranbau. Und manche können sowohl Frühjahr als auch Sommer. Einige wenige Sorten eignen sich für den Überwinterungsanbau. Eventuell eignen sich im Sommer andere Vertreter der Gartensalate besser, gerade wenn es besonders heiß ist. Zum Beispiel Batavia- und Romanasalate vertragen die Sommerhitze besser.
Pflege und Düngung
Salat sollte immer gut feucht gehalten werden, aber nicht nass. Bei Trockenstress werden die Blätter hart und die Pflanze kann in die Blüte gehen und wird dann bitter.
Dünger braucht Salat nicht, eine Kompostgabe auf dem Beet im Frühjahr oder Herbst schadet aber nicht. Auch sollte man ihn nicht in stark gedüngte Beete setzen, da Salat dann Nitrat anreichern kann.
Ernte und Verarbeitung
Wenn der Salat gut aussieht dann kann man ihn auch ernten
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- Kürbis
Kürbis
Allgemeines
Seit über 10 000 v. Chr. wird diese Pflanze schon domestiziert.
Mila Che/Shutterstock.com
Kaum ein Gemüse kommt in einer derartigen Sortenfülle daher. In verschiedensten Formen, Farben und Geschmäckern kann man ihn anbauen, den Kürbis.
Das bedeutet aber auch eine ungeheure Varianz in der Reifezeit.
So kann man einige Kürbissorten schon im Sommer genießen, da man sie laufend unreif ernten kann, wie den ufoförmige Pattison oder auch die Zucchini. 😉
Andere, wie den Hokkaido kann man schon Anfang Herbst, Ende August ernten.
Und dann gibt es noch eine Reihe langsamer reifende Sorten, wie so manchen Muskatkürbis den man erst Anfang Oktober vom Beet holen kann.
Die letzten Kürbisse sollte man dann aber vor den ersten Frösten reinholen.
Und nicht zuletzt zur Deko im Herbst und zu Halloween sind die Kürbisse sehr beliebt.
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Pflanzung 1Direktsaat von Mitte Mai bis Anfang Juni. Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juni. Vorziehen etwa 25 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte April und Mitte Mai. Die Ernte beginnt etwa Ende August und geht bis Ende November.
Pflanzung 2Direktsaat von Mitte Mai bis Anfang Juni. Verpflanzen ins Beet von Mitte Mai bis Mitte Juni. Vorziehen etwa 25 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte April und Mitte Mai. Die Ernte beginnt etwa Ende Juni und geht bis Ende Oktober.
Aussaat und Pflanzung
Pflanzung 1: klassischer Herbstkürbis
Pflanzung 2: Sommerkürbis
Die Samen am besten gleich in ein größeres Töpfchen mit Pflanzerde säen. Sie sollten nicht pikiert werden, da sie Wurzelverletzungen nicht vertragen.
Bitte mindestens zwei Pflanzen setzen. Die Früchte entwickeln sich nur bei Befruchtung durch eine andere Pflanze.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Pflege und Düngung
Die Pflanzen sind Starkzehrer. Den Boden mit Kompost oder gut verrottetem Mist vorbereiten und ab der Fruchtbildung ab und an mit Pflanzenjauchen oder -brühen düngen.
Besonders während des Fruchtwachstums ausreichend gießen. Später bei der Reife nur noch mäßig gießen, damit die Kürbisse nicht platzen.
Ernte und Verarbeitung
Es ist stark sortenabhängig wann Kürbisse reif sind. Auch müssen Kürbisse, die man lagern möchte deutlich reifer sein, als wenn man sie gleich verarbeiten möchte. Sommerkürbisse erntet man sogar völlig unreif. Achtung bei bitteren Kürbissen. Auf keinen Fall essen! Die bitteren Stoffe sind giftig und führen schon in kleinen Mengen zu Erbrechen und Durchfall und können die Schleimhäute des Verdauungstraktes schwer schädigen.
Lagerkürbisse müssen voll ausgereift sein. Dabei sollte die Haut so fest sein, dass man sie nicht mehr mit dem Fingernagel einritzen kann. Der Stängel muss hart und trocken sein und muss bei der Ernte (mindestens 3 cm davon) an der Frucht verbleiben.
Am besten läßt man sie, an einem ca. 20 °C warmen hellen trockenen Platz für 1 bis 2 Wochen, den Auflagepunkt nach oben, nachreifen.
Das die Früchte bitter werden kann passieren, wenn man Samen von Kürbissen hat, die neben Zierkürbissen gewachsen sind. Zierkürbisse haben oft noch viele dieser Bitterstoffe und dürfen deshalb nicht gegessen werden. Wenn sie zu nahe zusammen angebaut werden kreuzen sich die Bitterstoffe wieder ein.
Zum Einlagern optimalerweise einen 12 °C bis 18 °C kühlen Raum wählen und die Kürbisse möglichst nicht stapeln.
Je nach Sorte sind sie dann 2 bis & Monate haltbar, einige Moschuskürbisse sogar bis zu einem Jahr.
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- Lauch
Lauch
Allgemeines
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
SommerVerpflanzen ins Beet von Anfang April bis Ende Mai. Vorziehen etwa 60 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang Februar und Ende März. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 110 Tagen etwa Anfang Juli beginnen und geht bis Ende August.
HerbstDirektsaat von Mitte März bis Anfang April. Verpflanzen ins Beet von Anfang April bis Mitte April. Vorziehen etwa 60 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang Februar und Mitte Februar. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 110 Tagen etwa Anfang September beginnen und geht bis Ende November.
WinterDirektsaat von Mitte April bis Anfang Mai. Verpflanzen ins Beet von Mitte Juni bis Mitte Juli. Vorziehen etwa 60 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Mitte April und Mitte Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 110 Tagen etwa Anfang September beginnen und geht bis Anfang April im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Wenn man den Lauch auspflanzt oder aussät sind die Abstände zwischen den Pflanzen 15 und zwischen den Reihen 35 cm. Beim Vorziehen erst in möglichst tiefe Saatschalen säen und zwar 2 cm tief. Wenn die Pflänzchen etwa 3 oder 4 Blätter haben werden sie in einzelne Töpfchen pikiert bis sie etwa bleistiftdick sind. Die kleinen Pflanzen nicht andrücken, sondern mit Erde anfüllen bis knapp unter der Gabelung und dann mit einem feinem Strahl einschlämmen. Das gilt auch beim Auspflanzen.
Standort und Boden
Er mag es nährstoffreich, tiefgründig und locker. Vor der Pflanzung verrotteter Tiermist oder eine gute Portion Kompost in den Boden einbringen. Sonne bis Halbschatten.
Nachbarschaft
Möhren, Tomaten, Artischocken und Sellerie sind gute Nachbarn zu Lauch und Erbsen, Bohnen und andere Lauchgewächse sind das nicht.
Fruchtfolge
Keine Lauchgewächse, die auch Zwiebelgewächse genannt werden vor oder nach Lauch pflanzen.
Sorten
Bei den Sorten muss man genau hinschauen. Es gibt nämlich welche für den Frühjahrs-, für den Sommer- und den Herbstanbau. Je nachdem verändern sich die Anbauzeiten.
Pflege und Düngung
Mehrmals mit kleinen Portionen eines organischen Düngers oder Pflanzenbrühen düngen. Zwischen den Reihen hacken und dabei die Schäfte vorsichtig anhäufeln. Möglichst keine Erde in die Blattachseln bringen.
Ernte und Verarbeitung
Wenn die Lauchstangen dick genug sind, so etwa 3 cm dann kann man sie ernten. Mit einer Grabegabel das Erdreich neben dem Lauch vorsichtig lockern. So kann man sie besser aus der Erde ziehen. Im Külschrank hält sich der Lauch etwa 1 bis 2 Wochen. In einem kühlen Keller oder ähnlichem hält er sich aufrecht in feuchtem Sand eingeschlagen etwa 3 bis 4 Wochen. Und in feine Streifen geschnitten, blanchiert und eingefroren hält er sich zwischen 9 Monaten und einem Jahr. Z.B. wenn man nicht so viele Lauchstangen im Garten stehen hat kann man sie auch nur knapp über der Erdoberfläche abschneiden, dann wachsen sie nochmal nach.
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- Linsen
Linsen
Allgemeines
Die Linse ist eine der vom Menschen am längsten kultivierten Pflanzen. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. Sie kann in Deutschland nur in wenigen Gebieten angebaut werden. Sie mag es sehr karg. Auf der Schwäbischen Alb gibt es so ein Gebiet. Da werden die Alb-Linsen angebaut. Sie beinhaltet, wie alle Hülsenfrüchte, viel Eiweiß. Deshalb sättigen Hülsenfrüchte auch so gut.
Mathia Coco/Shutterstock.com
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Mitte April bis Mitte Mai. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 110 Tagen etwa Mitte August beginnen und geht bis Ende September.
Aussaat und Pflanzung
Hier den passenden Boden zu finden ist schwierig. Wenn man irgendwo eine sehr sandige, vielleicht noch mit Kalksteinschotter versetzte Ecke hat kann man es probieren oder vielleicht im Topf. Dann pflanzt man die Samen etwa 4 cm tief, im Abstand von 5 cm in der Reihe und mit 20 cm Reihenabstand.
Standort und Boden
Die Linse mag es sandig, karg und trocken. Und sonnig.
Nachbarschaft
In der Landwirtschaft werden Linsen mit Getreide zusammen angebaut. Mit Gerste oder Hafer z.B. um den Pflanzen halt zu geben. Aufgrund der verschiedenen Korngrößen kann man sie leicht durch Sieben voneinander trennen.Und mit sich selbst und anderen Hülsenfrüchten mag sie nicht angepflanzt werden.
Fruchtfolge
Lauchgewächse, d.h. Zwiebeln, Knoblauch und co. und Hülsenfrüchte sind als Vorgänger und Nachfolger nicht gut.
Pflege und Düngung
Unkrautfrei halten. Nur gießen wenn sich wirklich leichte Trockenerscheinungen zeigen und nicht düngen.
Ernte und Verarbeitung
Etwa im August werden sie reif. Die Blätter und Hülsen werden von unten nach oben langsam trocken. Nicht mehr gießen ab dem Zeitpunkt. Wenn sie ganz trocken sind, die ganzen Pflanzen überm Boden abschneiden und nachtrocknen lassen für ein paar Tage. Vielleicht unter einem Dachvorsprung aufhängen. Dann soll man sie „dreschen“, ich denke wir können sie auch in ein Tuch packen und dieses ausklopfen. Die gesammelten Kichererbsen durch Siebbewegungen von den Hüllen befreien.
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- Lollo biando / Lollo...
Lollo biando / Lollo rosso
Allgemeines
Ein Garten ohne eigenen frischen Salat ist nur halb ein Garten. Den Lollo biando und den Lollo rosso, wie auch die anderen Vertreter der Gartensalate kann man direkt säen oder vorziehen. Im Frühjahr empfiehlt sich das Vorziehen und im Sommer eher die Direktsaat, da die Salatpflanzen so viel längere Wurzeln bilden und somit eine bessere Wasserversorgung haben und weniger schnell „schießen“, d.h. in die Blüte gehen und bitter werden. Der Lollo, auch Schnitt- oder Pflücksalat genannt genannt ist eine Form des Gartensalats. Die gekrausten Blätter die in lockeren Rosetten wachsen, werden bis zu 20 cm lang und können über einen längeren Zeitraum hinweg geerntet. werden. Er ist auch hitzeverträglicher als der Kopfsalat und kann bis in den den Sommer hinein angepflanzt werden.
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Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
SommerDirektsaat von Ende März bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Ende März bis Mitte September. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Ende Februar und Mitte August. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Ende Mai beginnen und geht bis Ende Juli.
WinterDirektsaat von Mitte September bis Mitte September. Verpflanzen ins Beet von Anfang Oktober bis Mitte Oktober. Vorziehen etwa 30 Tage vor dem Auspflanzen, etwa zwischen Anfang September und Mitte September. Die Ernte kann nach einer Kulturzeit von 50 Tagen etwa Mitte April beginnen und geht bis Ende April im nächsten Jahr.
Aussaat und Pflanzung
Etwa ab Ende März kann man den Lollo in den meisten Regionen direkt ins Beet säen, es empfiehlt sich im Frühjahr aber vorzuziehen, das kann man dann schon einen Monat früher, ab Ende Februar. Dann kann man Anfang April schon die ersten Salate ins Freiland setzen. Man sollte sie aber abhärten, d.h. langsam an die Sonne und die Außentemperaturen gewöhnen, indem man sie über mehrere Tage immer länger nach draußen stellt. Salate setzt man bei der Pflanzung etwas höher als sie im Topf gewachsen sind, sonst können sie von unten her verfaulen.
Standort und Boden
Ein sonniger bis (im Hochsommer) halbschattiger Standort wird benötigt. Im Frühjahr und Herbst lieber vollsonnig. Der Lollo ist recht anspruchslos und gedeiht auf den meisten Böden, solange sie nicht zu sauer sind. Eine gute Wasserversorgung ist wichtig aber Staunässe verträgt er nicht.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
Pflege und Düngung
Salat sollte immer gut feucht gehalten werden, aber nicht nass. Bei Trockenstress werden die Blätter hart und die Pflanze kann in die Blüte gehen und wird dann bitter.
Dünger braucht Salat nicht, eine Kompostgabe auf dem Beet im Frühjahr oder Herbst schadet aber nicht. Auch sollte man ihn nicht in stark gedüngte Beete setzen, da Salat dann Nitrat anreichern kann.
Ernte und Verarbeitung
Sobald der Salat groß genug ist und gut aussieht kann man ihn ernten. Den Lollo auch laufend Blattweise von außen nach innen.
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- Mairübe
Mairübe
Zahlen, Daten, Fakten
Zeiten
Direktsaat von Anfang März bis Ende Juli. Die Ernte beginnt etwa Ende Mai und geht bis Ende September.
Nachbarschaft
Fruchtfolge
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- Mais
Mais
Allgemeines
Der Mais stammt aus Mexiko und ist dort die wichtigste Kulturpflanze seit ewigen Zeiten. Seit der Entdeckung Amerikas hat er sich um die ganze Welt verbreitet und ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel in Afrika und Südamerika und auch im Mittelmeerraum bereichert er die Küche in vielen Gerichten.
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